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Deutsch

Eine Reizwortgeschichte aus Klasse 3 / 2017
(Ball - Auto - Unfall)
 

Ein sehr spannender Tag

Vor ein paar Tagen spielten ich und mein Freund Paul mit meinem blau-roten Ball auf der Wiese. Plötzlich fiel der Ball auf die Straße. Paul wollte ihn holen. Doch als er auf der Straße war, kam ein Auto. Schnell versuchte Paul wegzulaufen, doch es war zu spät. Das Auto raste in ihn hinein. Man konnte das Geschrei in der ganzen Straße hören. Ich lief schnell zu ihm und fragte den Mann aus dem Auto, ob er das Krankenhaus anrufen kann. Das machte er sofort. In der Zwischenzeit ging ich zu Paul und tröstete ihn.
Nach ein paar Minuten kam der Notarzt und fragte den Mann: ,, Wo ist der verletzte Junge?“ Sofort antwortete er: „Da drüben!“
Jetzt kam ein rotes Auto vorbeigefahren. Es war der Papa von Paul. Er umarmte Paul ganz fest und fragte den Notarzt: „Kann ich mitkommen?“ Der Arzt antwortete: „Natürlich!“
Dann stiegen alle in den Krankenwagen. Alle, bis auf mich. Ich ging nach Hause und erzählte alles meiner Mutter. Am nächsten Tag stand in der Zeitung: Unfall in der Kieler Straße. 
 

 

Eine Nacherzählung  aus Klasse 3 / 2017

 Spatz und Adler 

Der Adler hatte alle Vögel versammelt und gab an: „Wer kann so laut schreien wie ich?“ Niemand meldete sich. Dann fragte der Adler: „Wer ist so gut im Ringkampf wie ich?“ Wieder meldete sich niemand. Der Adler machte weiter: „Wer kann so hoch fliegen wie ich?“ Da wurde der Spatz ärgerlich über die Angeberei des Adlers. Nun sagte der Spatz: „Ich, Adler, ich kann höher fliegen als du! Beide wollten sofort ihr Kräfte messen. Sie stellten sich nebeneinander auf, und der Adler breitete seine Schwingen aus. Dabei hüpfte der Spatz unbemerkt auf den Rücken des Adlers. Jetzt flog er über alle Felsen und fragte: „Nun Spatz, wo bist du?“ Also sprach der Spatz: „ Hier bin ich!“ Der Adler flog bis über alle Wolken, wo er noch einmal fragte: „ Nun Spatz, wo bist Du?“ Und wieder antwortetet der Spatz über des Adlers` Kopf: „Hier bin ich!“ Plötzlich wurde der Adler ärgerlich und wollte noch höher fliegen, doch die Kräfte verließen ihn und er sank wie ein Stein zu Boden. Aber der kluge Spatz flatterte über ihm.

 

Eine Reizwortgeschichte aus Klasse 3 / 2013
(Kind – Zaun – zerrissene Hose)

 Der süße Hund

Eines Morgens wollte das Kind Sara in die Schule. Doch als sie auf dem Schulweg an einem Zaun vorbeikam, bellte laut ein Hund. Lara musste vor Angst einen großen Umweg machen.
Endlich kam sie in der Schule an, aber zu spät. Der Lehrer sagte: “Du bist jetzt schon drei Mal verspätet in die Schule gekommen.“ Sara meinte sehr, sehr leise: „Aber der gefährliche Hund!“ Aus der Klasse kam leises und schrilles Gelächter. Sara schämte sich gewaltig.
Nach der Schule kam sie ihr Vater abholen. Sie gingen leise am Zaun vorbei. Sara nahm all ihren Mut zusammen und guckte vorsichtig über das Tor. Ein kleiner süßer Pudel stand da. Sara durfte mit dem Hund spielen, der zerriss ihr allerdings die Hose. Aber das machte Sara nichts, die Hose war ihr eh schon zu klein. Ab dem Tag kam Sara nie mehr zu spät zur Schule.


 

Eine Fantasiegeschichte aus einer 3. Klasse / 2013

 Meine  Reise  ins  Kinderparadies

Einmal las ich das Buch, in dem Perseus mit seinem fliegenden Pferd Pegasus gegen die böse Medusa kämpfte. Als ich das Buch fertig gelesen hatte, packte ich es wieder ins Regal und setzte mich auf mein Bett.
Plötzlich fiel das Buch wieder aus dem Regal und klappte auf. Nun sprang Perseus mit Pegasus heraus! Ich kriegte einen großen Schreck! Dann fragte Perseus mich plötzlich: „ Möchtest du mit ins Kinderparadies?“
Ich sagte: „Ja!“  und freute mich. „Dann steig auf mein fliegendes Pferd“ , sagte Perseus.
Nun ging die Reise los. Wir flogen aus dem Fenster und dann flogen wir immer höher. Fast wäre ich herunter gefallen, aber ich konnte mich noch an Pegasus` Flügel festhalten.
Nach einer langen Reise kamen wir endlich im Kinderparadies an. Nun verabschiedete ich mich von Perseus. Pegasus gab ich eine Karotte, die ich noch in der Hosentasche hatte.
Es war sehr schön im Kinderparadies. Hier müssen die Lehrer für die Kinder Hausaufgaben machen, putzen, kochen, aufräumen und noch viel mehr. Dort gab es einen bunten Himmel. An den blauen Bäumen wuchsen Spielsachen. An jeder Ecke gab es eine Eisdiele oder ein MC Donalds. Jedes Kind wohnte dort in einer Villa mit Schwimmbad und Sauna. Im Kinderparadies ist immer schönes Wetter. Ich ging zu einer Eisdiele und holte mir ein Eis. Als ich bezahlen wollte, sagte mir der Lehrer-Verkäufer: „ Hier ist für Kinder alles umsonst.“ Das gefiel mir gut!
Als ich weiter spazierte, begegnete ich einer Menge Kinder, die auf fliegenden Bananen ein Wettrennen veranstalteten. Ich dachte an zu Hause. Da bekam ich Heimweh. Ich wollte schnell nach Hause! Doch ich wusste nicht, wie ich wieder zurückkommen konnte. Da legte ich mich auf eine Bank, die am Straßenrand stand und schlief ein. Als ich wieder aufwachte, lag ich in meinem Bett. Ich sah noch wie Perseus auf seinem fliegenden Pferd durch das Fenster flog, dann schlief ich ein.